Wer sollte sich impfen lassen?
In Deutschland werden invasive Meningokokken-Erkrankungen fast ausschließlich durch die Serogruppen B, C, W und Y verursacht.1
Einen umfassenden Meningokokken-Schutz bietet daher die Kombination von Impfungen gegen unterschiedliche Serogruppen.
Jede*r, die/der seine Liebsten und sich selbst vor diesen Bakterien schützen möchte, kann dies daher tun. Invasive Meningokokken-Erkrankungen können zwar in jedem Lebensalter auftreten, besonders oft betreffen sie aber Säuglinge und Kleinkinder sowie Jugendliche und junge Erwachsene.1,2
STIKO*-Empfehlungen für Meningokokken-Impfungen
Jugendliche
NEU: MenACWY-Impfung:
für alle Jugendlichen von 12 bis 14 Jahren + Nachholimpfung bis 25 Jahre2,3
Kleinkinder
MenB:
für Kleinkinder ab 2 Monaten3
Reisende in Risikogebiete
MenACWY:
bei Reisen in Länder mit länderspezifischen Impfempfehlungen gegen Meningokokken ACWY oder Länder mit epidemischem Vorkommen** (vorrangig Länder des afrikanischen Meningitisgürtels)3,4
Bei Langzeitaufenthalten
MenACWY & MenB:
vor Langzeitaufenthalten, besonders Kinder und Jugendliche sowie Personen in Studium oder Ausbildung (entsprechend der Impfempfehlung der Zielländer)3,4
Bei Pilgerreisen
MenACWY:
vor Pilgerreise nach Mekka (Hadj, Umrah)3,4
Geschwächtes Immunsystem
MenACWY & MenB:
für gesundheitlich gefährdete Personen mit Immundefizienz und gefährdetes Laborpersonal3
Kostenerstattung einer Impfung
Wer kann sich kostenfrei impfen lassen? In welchen Fällen übernehmen die Krankenkassen Kosten für eine Meningokokken-Impfung? Hier erfährst Du mehr.
STIKO-Impfkalender
Der Impfkalender der STIKO* informiert Dich über die aktuell empfohlenen Standardimpfungen und wann Du oder Dein Kind sie brauchen.
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Service und Downloads
MenB/MenC/MenACWY: Meningokokken der Serogruppen B/C/A, C, W und Y.
* Die Ständige Impfkommission (STIKO) ist ein unabhängiges Expertengremium am Robert Koch-Institut in Berlin, das auf Veranlassung des Bundesgesundheitsministeriums die aktuellen Impfempfehlungen erarbeitet.
** Besonders für Menschen, die dort leben und/oder arbeiten und engen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung haben.
1. Robert Koch-Institut (RKI). Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2019. https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/7575/Jahrbuch_2019.pdf?sequence=1&isAllowed=y. Stand: März 2020. Abgerufen am 09.02.2026.
2. Robert Koch-Institut. Epid Bull. 2025; 44: 3–33.
3. Robert Koch-Institut (RKI). Epid Bull. 2026; 4: 1–79.
4. Robert Koch-Institut (RKI). Epid Bull. 2025, 14; 1–212.
MAT-DE-2302775-4.0-03/2026